Das Gestalten des "Haus des Seins"

Hinführung:
Das Haus des Seins
fs
Klares Denken, Sprechen und Schreiben, eine Reihenfolge, die für mich Sinn macht.
Grundstrukturen von Neigungen und Interessen beeinflussen das Unbewusste, dass Unterbewusstsein, es liefert und wir produzieren Gedanken, die wir formulieren oder niederschreiben können. Ohne vernünftige Gedanken, kein vernünftiger Text.

Aber was ist das Denken und muss es im Gehirn stattfinden?
Sind Gedanken immer eine Vorstufe vom Sprechen?


Neuronales Gewebe finden wir überall im Körper verteilt.
Wie auch unter http://www.pae.asn-graz.ac.at/linux2/tutor-bu/hege.htm nachzulesen, wird zwischen dem zerebrospinalen Nervensystem und dem vegetativen (autonomen) Nervensystem unterschieden - Zum zerebrospinalen N. gehören Gehirn und Rückenmark (Zentral-N.) sowie die von da aus nach allen Körperteilen (zur Peripherie) laufenden Kopf- und Rückenmarksnerven (peripheres N.). Es vermittelt die mit dem Bewusstsein verbundenen Empfindungen und Bewegungen. - Das vegetative N. regelt die zum Leben nötige Tätigkeit der inneren Organe (Herz, Magen, Darm u. a.) unter Ausschluss des Bewusstseins und des Willens. Dabei wirken seine beiden Anteile, Sympathikus, Parasympathikus und Vagus, funktionell entgegengesetzt (der eine fördert z. B. die Herztätigkeit, der andere hemmt sie). Das vegetative N. besteht aus Kernen im Zwischen-, Mittelhirn und Rückenmark sowie aus zahlreichen Nervengeflechten im ganzen Körper, in die Ganglien (Nervenzellhaufen) eingeschaltet sind. Den Hauptteil bildet der Grenzstrang des Sympathikus, eine Kette von Ganglien beiderseits der Wirbelsäule

So wird klar, dass viele Prozesse auch außerhalb des Gehirns gesteuert werden, die meisten Funktionen laufen unbewusst ab.
evolution1
Der Grund warum sich unser Gehirn so weit entwickelt hat, ist unser soziales Miteinander, welches schließlich zur Entwicklung der Sprache geführt hat, die sich ständig verändert.
Kommunikation findet aber auch oft ohne Sprache statt, viele Tiere kommunizieren nur durch Mimik, Duftstoffe oder andere Reize. So kann der Mensch auch durch seine Mimik kommunizieren.

Der für mich beeindruckenste Beweis hierfür ist die Gebärdensprache.

Natürlich verschwimmen die Grenzen zwischen dem Denken und Sprechen etwas, umso genauer man ins Detail geht.
Viele Laute (Sprache) werden imitiert, kopiert und ausprobiert.
Auch was Bewegungen (z.B. Mimik) angeht, wird viel unbewusst gesteuert.

Instinkte und Erfahrungswerte spielen immer eine große Rolle.
Man schaue sich nur die Entwicklung des Menschens an.

Es wird immer wieder darüber spekuliert, was mehr zählt, die Gene oder das prägende Umfeld. – Sicher, es gibt kein Gen für Intelligenz.

Nach neuesten Erkenntnissen, wie z.B. auf http://www.wedernoch.de/thesen/z_gen.htm nachzulesen, kann es als gesichert bis zumindest sehr wahrscheinlich angesehen werden, dass sehr weite Bereiche unseres Verhaltens genetisch determiniert sind, auch wenn es bei jedem von uns Bereiche gibt, die wir (wer "wir" auch sind) bewusst steuern können. Wir sind also - ohne es zu bemerken - in vielen unserer Handlungen die Sklaven unserer Gene. Diese inneren Diktatoren scheinen bis in kleinste Bereiche des Lebens hinein zu regieren und bestimmen wohl zumindest in vielen Fällen unseren Partner, die Namen und die Zahl unserer Kinder und viele der Schicksalsereignisse unseres Lebens. Damit lässt sich schon aus den speziellen Erkenntnissen der Zwillingsforschung ableiten, dass der Mensch statistisch betrachtet in einer Vielzahl seiner Verhaltensweisen unfrei ist.
genom12
So wissen wir, dass gewisse Grundstrukturen mit den Genen gegeben sind und wir uns in diesen Kreisen bewegen. Wesentliche Merkmale eines Menschens prägen sich schon in den ersten Jahren, wobei wahrscheinlich die Erziehung, gerade in frühen Jahren am wichtigsten, dass Wesen entscheidend beeinflusst aber die Gene mit zunehmendem Alter durchbrechen und eine grobe Richtung vorgeben.

Trotzdem sind viele Blockaden oder Probleme oft hausgemacht, durch falsche Erziehung oder Umfeld implementiert. Jeder Mensch ist immer noch Herr über sich selbst, er ist für eine Vielzahl an Entscheidungen, die er trifft verantwortlich und kann seine Fähigkeiten entscheidend beeinflussen, verbessern.

Fähigkeiten zu verbessern und das Bewusstsein zu ändern, dass waren schließlich auch entscheidende Punkte des Kurses „Klares Denken, Sprechen und Schreiben“, von Herrn Prof. Dr. W. Schmid.

So spricht er von einem Naturzustand des Denkens, den das „gesunde“ Gehirn vom ersten bis zum vierten Schuljahr besitzt – nämlich zu spielen.
Die Natur kennt nur diese Denkweise, die bedeutet etwas auszuprobieren, durchzuspielen.

Eine Mischung aus all diesen Faktoren kommt bei der Berufswahl zum tragen.
Wird hier nicht dem eigenen Idealbild gefolgt, gehen Ressourcen verloren, da man nie ganz bei der Sache sein wird, wenn man nicht voll dahinter steht!

unbenannt1Der Ruf danach, was man werden will, dem jeder folgen sollte, da dieser zu einem geglücktem Dasein führen kann.

Ein angehender Lehrer könnte sich hierbei folgende Fragen stellen:

• Träumst du von diesem Beruf?
• Liebst du Kinder?
• Oder willst du doch lieber einen anderen Job erlernen?

Es gibt nicht nur einen Weg, jeder wählt seinen eigenen, individuellen Weg des Lebens!
Sicher werden sich die meisten an groben Richtlinien orientieren, die von Zeitgeist, privatem Umfeld und Kultur vorgelebt werden. Allgemein gültige Werte und Tugenden, Moral, gesunder Menschenverstand und eigener Antrieb.
Ich denke, dass jeder Mensch hier doch automatisch den für sich besten Weg wählt. Es ist aber wichtig, zu reflektieren und ab und zu sein eigenes Bild zu hinterfragen.
So sollte es nicht verwundern, dass Lebenswege sehr unterschiedlich sein können aber an jedem Ende trotzdem ein geglücktes Dasein stehen kann. Anmaßend wäre die Person, die seine Ziele über die von Anderen stellt und glaubt, dass nur sein Weg (Art und Weise) der Richtige sei.

Gute Lehrer brauchen diesen Naturzustand des Spielens, sie sollten schöpferisch und künstlerisch begabt sein und von ihrer Veranlagung her genau zwischen linker und rechter Hemisphäre liegen.
Es ist möglich, an seinem Model, Bild, Bewusstsein zu arbeiten, es in Kritik zu bringen und in bestimmte Richtungen zu lenken, bzw. Fähigkeiten auszubauen.

Regelmäßige 3-Minuten-Übungen können helfen auf den richtigen Weg zu kommen (spielerisches, ganzheitliches Denken, schöpferisch und kreativ zu werden):

Diese Übungen sollten entweder darin bestehen 1 Vers pro Tag zu schreiben oder als Ersatzübung 3-Mintuen-Texte zu schreiben, wobei es darauf ankommt ganz schnell und ohne Nachdenken zu schreiben (zum freigeben des Spielens).
Allerdings reicht diese Übung für Profis nicht aus, die sollten zusätzlich 2 Liter Wasser am Tag trinken (gegen das Ausbrennen des Gehirns) und 3 Minuten nichts anderes machen, als das eigene Atmen zu beobachten, dadurch wird das Gehirn stabilisiert.

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